Echange sur le culte des morts

Cette présentation vient de la part de la classe CLIJA+, une classe d’insertion pour jeunes adultes (18-26 ans). Notre échange sur le culte des morts dans nos pays d’origine a été très intéressant : il y a des points communs ainsi que des différences. Voici nos pays d’origine : Afghanistan, Cap-Vert, Erythrée, Espagne, Portugal et Syrie.

Dans tous les cultes, il y a une pierre pour le tombeau.

Afghanistan : Si une personne est morte comme soldat dans la guerre, un drapeau est dressé sur le tombeau en l’honneur du défunt.

Cap-Vert

Dans tous les cultes, des fleurs sont déposées sur le tombeau.

En Syrie, les fleurs sur le tombeau sont arrosées d’eau avec la main.

Les fleurs sont arrosées avec de l’eau en Afghanistan et au Luxembourg.

Au Luxembourg, on fait la croix au-dessus du tombeau avec l’eau.

Au Cap-Vert, en Espagne et en Erythrée, ni les fleurs, ni le tombeau ne sont arrosés.

Dans tous les cultes, on fait la prière.

Les enfants au cimetière

En Syrie, les enfants ne vont pas au cimetière lors de l’enterrement. Après cette cérémonie, les enfants participent au culte annuel.

En Erythrée, les enfants ne vont pas au cimetière jusqu’à l’âge de 18 ans.

Si un père meurt avant cet âge, on raconte à l’enfant que le père a dû partir très loin pour trouver du travail.

Si l’épouse va au cimetière une fois par an, elle demande aux enfants d’aller jouer chez des amis. Les enfants s’y rendent sans demander où va leur maman.

Même si les jeunes découvriraient la vérité avant d’être adulte, ils ne se rendraient pas au cimetière jusqu’à avoir atteint l’âge de 18 ans.

En Afghanistan, en Espagne, au Cap-Vert et au Luxembourg, les enfants peuvent aller au cimetière.

Quand pense-t-on aux défunts ? Le fait-on en commun ou dans un cadre privé ?

Syrie : Le premier jour après le Ramadan, on pense aux morts.

En Espagne et au Luxembourg, tout le village va au cimetière une fois par an : le 1er novembre en Espagne, le 1er et le 2 novembre au Luxembourg.

En Afghanistan et en Erythrée, la fête annuelle pour les défunts est privée.

Sources des images:

https://www.dreamstime.com/royalty-free-stock-photography-syrian-cemetery-image22369237

http://www.asmera.nl/eritrea2016/eritrea27052016.htm

https://www.alamy.de/stockfoto-friedhof-in-kabul-49160066.html

https://www.alamy.com/stock-photo-flags-fluttering-in-the-wind-over-a-muslim-cemetery-in-tajekha-vardak-81296025.html

https://www.123rf.com/photo_123882484_canteras-spain–2-april-2019-an-old-cemetery-with-beautiful-tombstones-for-residents-of-three-nearby.html

https://www.featurepics.com/online/Spanish-Cemetery-1413161.aspx

https://fr.123rf.com/photo_80140625_valega-portugal-12-mai-2017-vue-d-un-cimeti%C3%A8re-typique-du-village-portugais-pr%C3%A8s-de-l-%C3%A9glise-notre-d.htm

https://www.alamyimages.fr/le-cimetiere-cemiterio-de-agramonte-a-porto-portugal-image208009149.html

https://www.alamy.com/stock-photo-mindelo-cemetery-on-sao-vicente-island-cape-verde-70135630.html

https://de.depositphotos.com/187784464/stock-photo-growing-coffee-beans-watering-sapling.html

https://www.stripes.com/news/middle-east/an-afghan-soldier-s-relatives-held-his-funeral-nine-months-later-he-called-them-1.595512

https://www.alamyimages.fr/photo-image-cimetiere-de-mindelo-sur-l-ile-de-sao-vicente-cap-vert-70135558.html

https://www.alamy.com/stock-photo-cemetery-in-northern-portugal-17868061.html

https://www.lassurance-obseques.fr/vivre-deuil/parler-de-la-perte-dun-etre-cher-a-un-enfant/

https://www.udsma.tm.fr/autres-services-2/

https://www.polefontainebleau.fr/actualites/toussaint-fete-des-defunts/

Magersucht

Magersucht (auch Anorexia Nervosa) ist eine Krankheit, die sehr lange dauern kann und unbedingt so früh wie möglich behandelt werden muss. Menschen, die an dieser Krankheit leiden, haben eine Essstörung, das heißt, dass sie danach streben, extrem dünn zu sein und Angst haben, dick zu werden. Dieses Streben kann dann zu einer krankhaften Abmagerung führen. Die Magersüchtigen finden sich selbst zu dick, auch wenn das gar nicht stimmt. Nach einiger Zeit sind die Betroffenen meist unterernährt. Magersüchtige sind erst mit sich selbst zufrieden, wenn sie hungern. Sie vermeiden Fette und Kohlenhydrate, die sehr energiereich sind. Manche Magersüchtigen besitzen Essrituale, wie etwa die Nahrung in kleine Stücke zu schneiden oder sehr langsam zu essen. Sie erbrechen sich absichtlich oder benutzen Abführmittel. 

Bei der Magersucht essen die Betroffenen fast nichts, vielleicht einen kleinen Teller Salat am Tag und so kommt es auch, dass sie so dünn sind. Bei der Bulimie (auch Bulimie nervosa) bekommen die Betroffenen Essanfälle, d. h. sie essen Unmengen von Nahrung, um sich dann die Finger in den Mund zu stecken, um sich absichtlich zu übergeben. Bei manchen kann man sogar die Abdrücke des Rachens an den Handknöchel sehen.

Manchmal beginnt eine Magersucht mit einer harmlos wirkenden Diät, wie z. B. dem Verzicht auf Süßigkeiten. Die Leute, die an der Krankheit leiden, haben meistens ein niedriges Selbstwertgefühl sowie Angst vor dem Erwachsenwerden, deren Herausforderungen und Anforderungen. Ihre Gedanken kreisen dauernd ums Essen. Wenn sie sich im Spiegel ansehen und eben sehr dünn aussehen, nehmen sie sich selbst als zu dick wahr und schämen sich für ihr Aussehen. Magersucht kann auch zu körperlichen Problemen führen, wie etwa zu Herz-Kreislaufstörungen, herabgesetztem Herzschlag, niedrigem Puls, Nierenschäden und Blutbildungsstörungen. Oft werden die Haare dürr, die Nägel brechen ab und die Haut wird trocken. Die Periode bleibt oft aus oder sie kommt später. Die Magersüchtigen machen sich damit selbst fertig, sie probieren sich selbst einzureden, dass sie hässlich sind und niemals etwas erreichen werden.   

Zwillinge in Russland wollten Models werden, doch das hatte große Folgen, da die Modelagentur sie in die Magersucht trieb. Die 14-jährigen Russinnen Masha und Dasha Ledeneva stellten sich in der Meldeagentur vor und diese sagten ihnen, dass sie abnehmen sollen, bis man die Wangenknochen sieht. Die Mädchen litten so sehr, dass sie am Schluss nur noch 36kg wogen. Die Mädchen werden jetzt auf einer Intensivstation behandelt.

Die Behandlung dauert viele Monate bis Jahre. Die Betroffenen geben nicht zu, dass sie Hilfe brauchen und so sagen die Verwandten oder Freunde des Betroffenen oft Bescheid. Die Behandlung sieht so aus, dass Körpergewicht und Essverhalten normalisiert und psychische Probleme bewältigt werden. Der Arzt möchte, dass sie wieder ein normales Körpergewicht bekommen und alles essen, auch Kohlenhydrate oder Lipide. Es ist wichtig langsam wieder mit dem Essen anzufangen und nichts zu überstürzen. 

Ich finde, dass diese Krankheit sehr schlimm ist, denn die Betroffenen können an den Folgen sterben und sie sollten am besten selbst zugeben, dass sie krank sind, auch wenn das sehr schwierig ist. Ich selbst habe keine Freunde oder Verwandte, die magersüchtig sind.

Wenn dir einiges was hier beschrieben wird bekannt vorkommt, dann wende dich bitte schnellstmöglich an deine Eltern oder an einen Mitarbeiter des SePas.

Quellen:

http://www.wikipedia.de

http://www.tk.de (die Techniker)

http://www.navigator-medizin.de

http://www.psychenet.de

http://www.gesundheit.gv.at

Ausgrenzung

Ausgrenzung ist ein schlimmes und leider auch aktuelles Thema. Man spricht von Ausgrenzung, wenn eine Person aus einer Gruppe von Menschen ausgeschlossen wird. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Die meisten Fälle finden in der Schule statt, wo z. B ein Schüler von seinen Klassenkameraden ausgeschlossen wird. Menschen, die eine solche Ausgrenzung beobachten, fühlen sich unwohl und wollen etwas dagegen unternehmen. Viele Menschen haben selbst schon einmal eine solche Ausgrenzung am eigenen Leibe miterlebt. Die Folgen können für die Opfer verheerend sein. Eine der schlimmsten Folgen dieser Art von Mobbing ist der Selbstmord des Opfers.

Es gibt Gruppen von Leuten, die einen ausschließen, nur weil das Opfer anders aussieht. Ich finde das persönlich gar nicht gut und frage mich einfach nur, warum sie es tun. Die Personen, die ausgegrenzt werden, sind nicht mehr motiviert und fühlen sich alleine. Sie verlieren das Interesse am Leben.  Ich finde das traurig, dass es das heutzutage noch immer gibt. Ausgrenzung ist eine Art Mobbing. Ich war noch nie in so einer Situation und möchte auch nie in eine solche geraten.

Falls ihr euch in einer solchen Situation befindet, dann redet mit euren Eltern, mit den Lehrern/Lehrerinnen oder mit einem Mitarbeiter des SePAS.

Wurdest du schon einmal in einer Gruppe ausgegrenzt?

Wenn ja, an wen hast du dich gewandt um Hilfe zu bekommen?

Quellen:

http://• https://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/lernen/lernen-20180710-lernen-von-selma-rudert-selber-schuld-mie-menschen-die-ausgrenzung-anderer-beurteilen.html

http://• https://psylex.de/psychologie-lexikon/sozialpsychologie/ausschluss.html

http://• https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/04/psychologie-soziale-anerkennung/seite-2